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Praxis für Kinder- und Jugendlichenpsychotherapie Günzburg


Allgemeiner Ablauf einer Psychotherapie

  • Terminvereinbarung zum Erstgespräch per Telefon, E-Mail oder über das Kontaktformular der Homepage.
  • Erstgespräch / Sprechstunde / Probatorik

        - Bis zu 7 Termine (à 50 min.) zum Kennenlernen.
        - Wird von der Krankenkasse antragsfrei übernommen (Krankenkassenkarte daher bitte zum Erstgespräch mitbringen).
        - Erhebung der Anamnese (Beschreibung der aktuellen Problematik und der Hintergründe).
        - Besprechung / Erarbeitung der individuellen Ziele.
        - Ggf. Testdiagnostik.
        - Ggf. Antragsstellung auf Kostenübernahme der Therapie bei der Krankenkasse.

  •  Genehmigte Psychotherapie

        - Wöchentlich feste Therapietermine à 50 Minuten über einen bestimmten Zeitraum.
        - Gemeinsame Arbeit an den jeweiligen Therapiezielen.

  •  Behandlungsende

        - Wenn die Therapieziele erreicht bzw. die beantragten Therapiestunden durchgeführt wurden und keiner Verlängerung bedarf,  werden zunächst die Zeiträume zwischen den einzelnen Therapiestunden vergrößert, bis die Therapie dann sukzessiv beendet wird.

        - Rückfallprophylaxe.


Behandlungsspektrum

Häufige Anlässe für Eltern, Kinder und Jugendliche, psychotherapeutische Hilfe zu suchen, sind im Folgenden aufgelistet. Eine psychische Störung nach ICD-10 ist Voraussetzung, damit eine Psychotherapie von der Krankenkasse bezahlt wird. Die Diagnosestellung findet ggf. in den Sprechstunden / Probatorik statt.

  • Ängste, wie z. B. Trennungsangst, soziale Angst, spezifische Phobien
  • Depressionen
  • Stimmungsschwankungen
  • auffallend aggressives / dissoziales Verhalten
  • impulsive Durchbrüche
  • Einnässen oder Einkoten
  • Einschlaf- und Durchschlafstörungen und frühes Erwachen
  • Aufmerksamkeits- und Konzentrationsprobleme
  • Kontakt- und Beziehungsstörungen
  • Lern- und Arbeitsstörungen
  • Hyperaktivität
  • Essstörungen, wie z.B. Magersucht, Bulimie, Binge-Eating-Störung oder Adipositas
  • sozialer Rückzug
  • selbstverletzendes Verhalten, wie z.B. Ritzen der Haut, Nägelkauen, Haare ziehen
  • Zwänge, d.h. quälende, immer wiederkehrende Gedanken oder Handlungen


Verhaltenstherapie

Eine Grundannahme der Verhaltenstherapie ist, dass eine „Störung“ eine nicht oder falsch gelernte Reaktion ist, die den aktuellen Umweltanforderungen nicht mehr genügt – das bedeutet umgekehrt, dass jedes Verhalten und Erleben durch Umlernen oder neu Lernen auch (wieder) verändert werden kann. In der Verhaltenstherapie werden daher vor allem Strategien und Wege gesucht, um das belastende oder störende Verhalten und Erleben umzuorganisieren, basierend auf:

  • Problemorientierung (Fokus auf dem aktuellen Problem im „Hier und Jetzt“),
  • Bedingungsorientierung (Interventionen entsprechend den auslösenden und aufrechterhaltenden Bedingungen des problematischen Verhaltens),
  •  Handlungsorientierung (Ausprobieren von neuen Lösungswegen - notwendige Eigenaktivität des Patienten),
  •  Zielorientierung (explizite Definition von überprüfbaren Zielen) sowie
  •  Lösungsorientierung (Erarbeitung neuer Sicht-, Denk- und Verhaltensweisen, die dabei helfen, die aktuellen Probleme zu überwinden.).